Die Hagener Polizei bereitet sich mit einem umfassenden Konzept auf die Silvesternacht 2024/2025 vor. Oberste Priorität haben der Schutz der Bevölkerung sowie der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein Großaufgebot wird im gesamten Stadtgebiet präsent sein, um für Ordnung zu sorgen und im Notfall schnell eingreifen zu können.
Schwerpunkte und Verbote
Die Beamten werden besonders auf Plätzen und in Bereichen mit hohem Publikumsverkehr präsent sein. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einhaltung der geltenden Verbote. Dazu zählen:
- Das Zünden von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen.
- Der Einsatz von illegaler Pyrotechnik (Böller, Raketen der Klasse F2 oder höher).
- Das Werfen von Feuerwerkskörpern in Menschenansammlungen oder auf Fahrzeuge sowie Rettungskräfte.
Zusammenarbeit und Kontrollen
Um Gewalttätigkeiten vorzubeugen, findet eine enge Abstimmung mit den Kollegen der P.TÜR (Polizeilichen Terrorismus- und Extremismusabwehr) statt, die für die Beobachtung möglicher gefährdender Personen und Gruppen zuständig ist. Zudem sind verstärkte Verkehrskontrollen geplant, um die Gefahren durch Alkohol und Drogen am Steuer zu minimieren.
Appell an die Bürger
Polizeipräsident Stefan Weißer appelliert an die Vernunft der Hagenerinnen und Hagener: „Feiern Sie verantwortungsvoll. Achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen. Widerstehen Sie dem Reiz, selbstgebastelte oder verbotene Knallkörper zu zünden – diese sind unberechenbar und lebensgefährlich.“ Die Polizei bittet zudem um Verständnis für eventuelle Platzsperrungen oder Absperrungen, die im Laufe des Abends zum Schutz aller notwendig werden können.
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Quelle: Polizei Hagen



