Jahreswechsel verlief für Polizei in Bochum, Herne und Witten insgesamt ruhig

Jahreswechsel verlief für Polizei in Bochum, Herne und Witten insgesamt ruhig

Der Übergang ins Jahr 2026 war für die Polizeibeamtinnen und -beamten in den drei Städten nach einer ersten Bilanz verhältnismäßig unspektakulär. Die Einsatzkräfte waren bis in die frühen Morgenstunden des 1. Januars im Dauereinsatz, um die Feiernden zu beaufsichtigen und für Sicherheit zu sorgen.

Vergleichsweise geringe Zahlen bei Gewalt und Sachbeschädigung

Die vorläufige Auswertung bis 6 Uhr morgens zeigt eine positive Tendenz. Während in den Vorjahren oft eine höhere Zahl von Verletzten und erheblichen Sachschäden zu verzeichnen war, blieb die Lage diesmal weitgehend beherrschbar. Die Polizei führt dies auf eine gute Vorbereitung, präsente Streifen und das kooperative Verhalten der meisten Bürger zurück.

Einsatzschwerpunkte und Vorkommnisse

Trotz des insgesamt ruhigen Verlaufs gab es mehrere Einsatzschwerpunkte, die die Ressourcen der Polizei banden:

  • Feuerwerkskörper: Wie jedes Jahr waren der unsachgemäße Umgang mit Böllern und das Zünden in verbotenen Zonen ein Dauerbrenner. Mehrere Personen wurden dabei leicht verletzt.
  • Einsatz von P.TÜR: Bei einem medizinischen Notfall in einer Wohnung in Bochum-Wattenscheid musste die Polizei mit einem sogenannten Polizei-Türöffnungs- und Aufbruchmittel (P.TÜR) die Tür öffnen, um Rettungskräften Zutritt zu verschaffen.
  • Schlägerei und Verkehrskontrollen: Eine größere Schlägerei in der Innenstadt von Herne konnte schnell aufgelöst werden. Zudem standen zahlreiche Verkehrskontrollen im Fokus, um alkoholisierte Fahrer von den Straßen zu holen.

Abschlussbilanz folgt

Die genauen Zahlen zu Festnahmen, Anzeigen und Verletzten wird die Polizei in den kommenden Tagen veröffentlichen. Die erste Einschätzung der Einsatzleitung fällt jedoch erleichtert aus: „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Der Dank gilt auch den vielen Menschen, die besonnen gefeiert haben“, so ein Polizeisprecher.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Bochum