Glatteis-Chaos auf der A44: Massenkarambolage bei Lichtenau – Autobahn voll gesperrt

Glatteis-Chaos auf der A44: Massenkarambolage bei Lichtenau – Autobahn voll gesperrt

Bielefeld/Lichtenau. Extremes Glatteis hat am frühen Morgen zu einer Massenkarambolage und einer Serie weiterer Unfälle auf der Autobahn 44 geführt. Nach aktuellen Angaben der Polizei Bielefeld ist die Strecke in beiden Fahrtrichtungen zwischen der Anschlussstelle Diemelstadt und dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren vollständig gesperrt. Insgesamt registrierten die Einsatzkräfte bislang 18 Glätteunfälle.

Schweres Unglück mit mehreren Fahrzeugen

Den Höhepunkt bildete eine schwere Massenkarambolage im Bereich Lichtenau, an der nach ersten Erkenntnissen mehrere Pkw und auch Lastkraftwagen beteiligt waren. Die Rettungskräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind mit einem Großaufzug vor Ort, um Verletzte zu versorgen und die Unfallstellen aufzuräumen. Über die Anzahl und Schwere der Verletzungen liegen derzeit noch keine genauen Informationen vor.

Lange Staus und empfohlene Umleitungen

Die vollständige Sperrung führt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Es bilden sich lange Staus in beiden Richtungen. Der Verkehr wird umgeleitet. Autofahrer werden dringend gebeten, die Ausweichrouten zu nutzen und die gesperrten Abschnitte weiträumig zu umfahren.

  • Richtung Paderborn/Marsberg: An der AS Diemelstadt auf die B252 ausweichen.
  • Richtung Kassel: Am Kreuz Wünnenberg-Haaren auf die A33 Richtung Brilon/Bad Wünnenberg wechseln und dort weiter auf die B480.

Warnung vor weiterer Glättegefahr

Die Polizei warnt eindringlich vor den aktuellen Straßenverhältnissen. Durch überfrierende Nässe und tückisches Blitzeis kann es auch auf anderen Straßen in der Region, insbesondere auf Brücken und in Waldstücken, zu plötzlicher Glätte kommen. Fahrer sollten ihre Geschwindigkeit den Bedingungen anpassen, ausreichend Abstand halten und unnötige Fahrten vermeiden.

Die Freigabe der Autobahn 44 steht noch aus. Es wird mit einer mehrtätigen Sperrung gerechnet, da neben der Bergung der Fahrzeuge auch die Überprüfung und Instandsetzung der Fahrbahn erforderlich ist. Die Polizei Bielefeld (P.BI) führt die weiteren Ermittlungen.

Bildnachweis: Pixabay

Quelle: Polizei Bielefeld