Die Polizei Mettmann meldet einen deutlichen Anstieg der Einbruchszahlen im Kreisgebiet mit Beginn der dunklen Jahreszeit. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, werden die sichtbaren und verdeckten Streifentätigkeiten in besonders betroffenen Wohngebieten intensiviert. Die Behörden appellieren gleichzeitig an die Wachsamkeit und Vorbeugung der Bürgerinnen und Bürger.
Präsenz und Prävention als doppelte Strategie
Die Kriminalitätsbekämpfung setzt auf eine Mischung aus Abschreckung und technischer Aufklärung. Neben vermehrten Streifen in Zivil- und Uniformfahrzeugen kommen auch spezielle Ermittlungsmethoden zum Einsatz. Ziel ist es, potenzielle Täter abzuschrecken und aufgeklärte Fälle vor Gericht bringen zu können.
Appell an die Bevölkerung: Eigenvorsorge ist entscheidend
Ein effektiver Einbruchschutz basiert laut Polizei auf der Zusammenarbeit aller. Bereits einfache Maßnahmen erschweren Einbrechern ihr Vorhaben erheblich. Unter dem Kürzel P.TÜR (Prävention – Technische Sicherung von Türen und Fenstern) fasst die Polizei zentrale Sicherheitstipps zusammen:
- Verwenden Sie einbruchhemmende Türen und Fenster (mindestens Widerstandsklasse RC 2).
- Sichern Sie auch Keller- und Balkontüren mit robusten Schlössern.
- Vergessen Sie nicht auf die Garage und Nebengebäude.
- Schließen Sie bei Abwesenheit stets alle Öffnungen, auch beim kurzen Verlassen des Hauses.
- Nutzen Sie Zeitschaltuhren für Licht oder Radio, um Anwesenheit vorzutäuschen.
- Seien Sie aufmerksam und melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge umgehend unter der Notrufnummer 110.
Die Polizei bietet zudem kostenlose und neutrale Beratungen zum Einbruchschutz für Privathaushalte an. Termine können über die örtlichen Polizeiinspektionen vereinbart werden.
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Quelle: Polizei Mettmann



