Die Polizei im Kreis Mettmann wird in der kommenden Silvesternacht mit einer deutlich verstärkten Präsenz und verschärften Kontrollen für eine friedliche Feierstimmung sorgen. Wie die Behörde mitteilte, sind im Vergleich zu den Vorjahren spürbar mehr Einsatzkräfte im gesamten Kreisgebiet unterwegs, um Ausschreitungen und den Einsatz illegalen Feuerwerks zu verhindern.
Mehr Personal und spezielle Einheiten im Einsatz
Neben der allgemeinen Streifenpräsenz in allen Städten und Gemeinden werden spezialisierte Kräfte zum Einsatz kommen. Dazu gehören unter anderem die P.TÜR-Einheiten. Die Abkürzung P.TÜR steht hier für „Polizei Tür- und Zugangskontrollen“. Diese Teams sind darauf spezialisiert, bei größeren Menschenansammlungen und in bekannten Brennpunkten für Sicherheit zu sorgen und präventiv zu wirken. Zudem sind verstärkt Verkehrskontrollen geplant, um die Gefahren durch Alkohol am Steuer zu minimieren.
Klare Botschaft an Randalierer
„Unser Ziel ist es, dass alle Bürgerinnen und Bürger sicher und friedlich ins neue Jahr starten können“, so ein Polizeisprecher. „Wer jedoch meint, die Nacht für Vandalismus oder gefährlichen Unsinn mit Böllern nutzen zu müssen, wird unsere konsequente Reaktion zu spüren bekommen.“ Die Polizei wird an neuralgischen Punkten wie zentralen Plätzen in Erkrath, Hilden oder Mettmann stationiert sein und auch mobile Kontrollposten einrichten.
Appell an die Bevölkerung
Die Polizei bittet die Feiernden um Mithilfe und Umsicht. Folgende Hinweise können dazu beitragen, dass die Nacht für alle positiv verläuft:
- Feuerwerk nur zugelassene Artikel aus dem Fachhandel verwenden.
- Böller und Raketen niemals auf Menschen, Tiere oder Gebäude richten.
- Rücksicht auf Nachbarn nehmen und die gesetzlichen Zeiten (31.12. ab 18:00 Uhr bis 1.1. 07:00 Uhr) einhalten.
- Bei großen privaten Feiern im Vorfeld mit der Nachbarschaft sprechen.
- Im Notfall sofort unter der 110 die Polizei rufen.
Mit diesem Maßnahmenpaket und der Kooperation aller hofft die Polizei, eine möglichst ruhige und unfallfreie Silvesternacht im Kreis Mettmann zu gewährleisten.
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Quelle: Polizei Mettmann



