SPD-Generalsekretär Klüssendorf definiert Arbeiterbegriff neu – Kritik und Strategie im Fokus

SPD-Generalsekretär Klüssendorf definiert Arbeiterbegriff neu – Kritik und Strategie im Fokus
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Klüssendorfs Definition von „Arbeitern“ sorgt für Stirnrunzeln

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sorgte diese Woche für Aufsehen mit seiner Aussage, er würde den Begriff „Arbeiter“ nicht mehr so konventionell verwenden, wie in den vergangenen Jahrzehnten. Stattdessen gehe er von der Situation von Leuten mit „kleinen und mittleren Einkommen“ aus, um Wähler zu überzeugen.

Diese Neuinterpretation des Arbeiterbegriffs kommt zu einer Zeit, in der die SPD um ihre traditionelle Wählerschaft kämpft. Kritiker werfen Klüssendorf vor, den Begriff zu verwässern und sich von der Lebensrealität vieler Menschen mit prekären Arbeitsverhältnissen zu entfernen. Andere sehen darin den Versuch, eine breitere Wählerschicht anzusprechen, indem man sich auf die Mitte der Gesellschaft konzentriert. Die Äußerung erfolgte im ZDF. Ob diese Strategie aufgeht, bleibt abzuwarten.

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