Wahlkampf – Wahrheit oder Wirklichkeit

Im Wahlkampf versuchen alle Parteien ihre Wahrheit zu erzählen.
Heute, in Bonn, um 17 Uhr, auf dem Friedensplatz, zeigten Sahra Wagenknecht und Özlem Alev Demirel, vor ca. 800-900 Zuhörern,  die Wirklichkeit auf, also das, was ist.
Das prägnanteste Beispiel:

Wenn Die Linke sagt, es müsse eine Millionärssteuer erhoben werden, schreien alle: Die Linke will die Umverteilung. DAS sehen sie als ihre Wahrheit.
Die Wirklich ist so, dass schon längst von unten nach oben, eben durch jene schreienden Parteien, umverteilt wird. Die Armen zahlen die Zeche und die Parteien, die eigentlich die Funktion haben für die Menschen im Land zu funktionieren, kassieren ihre fettmachenden Diäten und lassen sich von den Millionären und Multimillionären und Milliardären streicheln.

Sie erhöhen z.B. locker die Rüstungsausgaben, womit dann in Kriegen weiter Terrroristen produziert werden, die durch die Rüstungsausgaben bekämpft werden sollen. Der Irrsinn ist erkennbar.

Für angemessene Rentenerhöhungen ist kein Geld da, heißt es.

Deutsche Wirtschaftsflüchtlinge jedoch werden nur mit Wattebällchen beworfen, anstatt sie abzukassieren, angemessen.

Wer heute auf dem Friedensplatz in Bonn zugehört hat, der konnte dort Kraft tanken, denn es gibt eine Partei, die für die Menschen ist, die für das Wort Sozial steht, von dessen Inhalt sich die SPD schon lange verabschiedet hat, die gegen Krieg ist, weil er Terror produziert, weil er Menschen tötet, weil Soldaten dort sterben, weil Krieg kein Mittel ist, die Welt zu verbessern, sie wird nur für viele Menschen verschlechtert, weil einige wenige immer daran verdienen. Die für die Verbesserung des Gesundheitssystems ist, von dem wir alle abhängig sind. und noch vieles mehr, was wirklich den Menschen zu Gute käme.

Wer wirklich etwas ändern will, der muss am Sonntag Die Linke wählen.

Privat macht man das oft, was hier bei der demokratischen Möglichkeit der Gestaltung gefragt ist:
Wenn alles nicht wirklich funktioniert hat, muss man neue Wege gehen. Wenn das Alte nicht geht, was hat man denn zu verlieren? Nichts. Man kann nur gewinnen.

Am Sonntag Die Linke wählen ist ein Muss, damit Arme nicht immer Ärmer werden, damit nicht unsere Kinder und Kindeskinder in Uniformen gesteckt werden, die dann vielleicht benutzt werden, um sie im Sarg, in dem sie dann, möglicherweise, aus einem Krieg  zurück kommen, schöner herzurichten und die Zerstörungen des Körpers zu verstecken.
damit Gesundheit kein Geschäft mehr ist, sondern eine Leistung, die für jeden gleich ist, egal wer oder was ein Mensch ist.

Das asoziale Sozial genannte System muss geändert werden und wir können am Sonntag einen kleinen Schritt oder großen Schritt dazu beitragen, indem wir Die Linke wählen.
Wenn Parteien etwas sagen, was sie als Wahrheit bezeichnen, muss man immer überprüfen, ob es auch der Wirklichkeit entspricht, denn nur dann ist es auch wahr.

Wenn Sie also von der GroKo oder den Grünen, der FDP oder sonstigen Parteien deren Wahrheit erzählt bekommen, lesen sie zum Vergleich das Programm von Die Linke und Sie werden erkennen, dass sie dort die Wirklichkeit finden.

 

 

2 Gedanken zu „Wahlkampf – Wahrheit oder Wirklichkeit

  1. Erst einmal herzlichen Dank an Sofie für ihre sehr gute und realistische Berichterstattung und die vielen schönen Fotos von der gestrigen Veranstaltung mit Sahra Wagenknecht auf dem Friedensplatz in Bonn.
    Wie Meinung manipuliert wird, könnt ihr in der heutigen Berichterstattung im Genral-Anzeiger lesen. Schaut Euch mal die Fotos von Sofie mit den vielen ZuhörerInnen an.
    Der General-Anzeiger spricht hier von „200 Zuschauern“. und dann wundern die sich noch, wenn keiner mehr ihnen glaubt.

    • Vielen Dank, Andreas. Ja, diese Berichterstattung im Generalanzeiger ist mir gestern abend schon aufgefallen und aufgestoßen.
      In Deutschland muss vieles immer wieder gerade gerückt werden, wie es auch Sahra und Özlem gestern gemacht haben.
      Aber wir haben die Mittel, die Möglichkeit, die Fähigkeit und vor allen Dingen das Erkennen dafür.
      Wer z.B. als Zuhörer gestern auf der Bank saß, hat sich sicher nicht umgedreht, um zu sehen, wieviele noch da sind. Aber wer nicht nur als Zuhörer da war, der konnte das und somit ganz schnell erkennen, dass hunderte Zuschauer verleugnet wurden.
      Nicht zu vergessen, die ganzen Menschen, die vor den gastronomischen Betrieben saßen. Auch die haben zugehört, sonst wären sie nicht sitzen geblieben.
      Das ist das mit der Wahrheit und der Wirklichkeit.

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