Keine Handhabe gegen Mädchengymnasium

St. Theresien – Gymnasium, Bild by DIE LINKE OV Berggemeinden

Im Februar hat die Fraktion DIE LINKE im Rat der Gemeinde Ruppichteroth einen Artikel zum Sankt Theresiengymasium in Schönenberg veröffentlicht (siehe www.Ratsblatt.de). Grund für den Artikel waren Zweifel an der Verfassungstreue des Schulträgers, der Priesterbruderschaft St. Pius X. Gleichzeitig wurden auch Landtagsabgeordnete aller Parteien ngeschrieben, und um Prüfung der Landeszuwendungen an das Mädchengymnasium gebeten. Auch an das Erzbistum Köln wurde ein entsprechendes Schreiben versendet. Mittlerweile liegen Antworten vor.

Die CDU Abgeordnete Andrea Milz sah keinerlei Anlass um tätig zu werden. Monika Pieper, Landtagsabgeordnete der Piraten, teilte unsere Auffassung, und ließ
die Angelegenheit prüfen. Nach Abschluss der Prüfung hat sie uns mitgeteilt, dass es
keine Handhabe gegen die Bezuschussung der Schule gebe. Dirk Schlömer, der direkt
gewählte SPD Abgeordnete unseres Wahlkreises antwortete gar nicht, genauso
wie Ingola Stefanie Schmitz, MdL der FDP.

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Stellungnahme des St. Theresiengymnasiums

St. Theresien – Gymnasium, Bild by DIE LINKE OV Berggemeinden

Ihr Artikel in „Das Ratsblatt“ vom 23.02.2016

Sehr geehrter Herr Kemper,
Ihren Artikel „Verfassungsfeinde in Ruppichteroth werden jedes Jahr mit hunderttausenden Euro von NRW unterstützt“, erschienen am 23.02.2016 unter www.ratsblatt.de, haben wir mit Bestürzung und persönlicher Betroffenheit zur Kenntnis genommen. Wir möchten betonen, dass wir jeglichen Vorwurf einer angeblichen „Verfassungsfeindlichkeit“ unserer Schule oder unseres Schulträgers
vollständig von uns weisen. Auch bietet Ihr Artikel an keiner Stelle dafür einen Anhaltspunkt.
Vielmehr wird unterstellt, wir kämen weder unserem uns vom Staat übertragenen Schulauftrag noch unserer Erziehungspflicht in einer für unsere Demokratie angemessenen Weise nach. Dies weisen wir entschieden zurück. Selbstverständlich stehen wir vollumfänglich hinter dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sowie dem Schulgesetz des Landes NRW, auch arbeiten wir regelgerecht
nach seinen Lehrplänen und allen sonstigen, die Privatschulen betreffenden Vorschriften.

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Verfassungsfeinde in Ruppichteroth werden jedes Jahr mit hunderttausenden Euro von NRW unterstützt

St. Theresien – Gymnasium, Bild by DIE LINKE OV Berggemeinden

Schon seit 1991 besteht in Ruppichteroth, das von der Priesterbruderschaft St. Pius X gegründete, Sankt Theresien-Gymnasium mit angegliedertem Internat. Nun wollen die glaubensverwandten Schul-Dominikanerinnen in Ruppichteroth Bröleck ein Kloster mit angeschlossenem Kindergarten und mit Grundschule gründen.

Zwischenzeitlich wird schon mal Front gegen Flüchtlinge gemacht. Wie gefährlich sind die Piusbrüder?

Sie erhalten 450.000,- € in Jahr vom Land NRW (Stand 2009, WAZ vom 13.02.2009). Laut eigener Webseite kommen dazu Spenden von bis zu 520.000,- € pro Jahr sowie monatliche Pensionskosten in Höhe von 850,- € pro Kind, für die schulische Ausbildung und Erziehung von mehr als 100 Mädchen in der Internatsschule in Ruppichteroth-Schönenberg. Religiöse Gemeinschaften sind zudem auch von vielen Steuern befreit.

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