Aufruf: Am 12. November gegen Nazis in Remagen querstellen!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Am 12. November wollen militante Nazis im 20 Minuten von Bonn entfernten Remagen aufmarschieren. Das Bündnis „Bonn stellt sich quer“ ruft dazu auf, sich an den Gegenprotesten in Remagen zu beteiligen und den Aufmarsch der Nazis durch Blockaden zu verhindern.

Treffpunkt aus Bonn am 12. November ist der Bonner Hauptbahnhof. Die genaue Uhrzeit wird noch online bekannt gegeben. Alle Interessierten sind eingeladen, sich am großen Bonner Anti-Nazi Vorbereitungstreffen der Bonner Jugendbewegung (BJB) zu beteiligen: Am 4. November um 18 Uhr im DGB Haus Bonn gibt es nähere Hintergründe zum Aufmarsch, sowie die letzten Informationen zu den Blockaden.

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Rechte Umtriebe an der oberen Sieg

Plakat Rechte Umtriebe

Rechte Umtriebe nehmen auch in den Orten an der oberen Sieg zu. Diese Entwicklung bereitet vielen Menschen Sorge. Darum laden wir, DIE LINKE BG Eitorf/Windeck, zu folgender Veranstaltung ein:

Rechte Umtriebe an der oberen Sieg,

am 09.09.2016 ab 18.00 Uhr im Flair Hotel Bergischer Hof, Elmoresstr. 8, 51570  Windeck-Schladern.

Patrick Fels vom NS-Dokumentationszentrum Köln wird berichten, welche rechten Aktivitäten in unserem lokalen Umfeld registriert wurden.Anschließend diskutiert Dr. Alexander S. Neu, Bundestagsabgeordneter aus dem Rhein-Sieg-Kreis, mit dem Publikum über die aktuelle Situation und über Möglichkeiten sich der politischen Verschiebung nach rechts entgegen zu stellen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

„Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische o. ä. Aussagen aufgefallen sind oder, entsprechenden Organisationen angehören, von der Veranstaltung auszuschließen.“

Plakat Rechte Umtriebe

Neonazis und Rassisten am 18. Juni in Bonn-Bad Godesberg blockieren

Aufruf: Für ein buntes, solidarisches und friedliches Bonn!

Neonazis und Rassisten aus den Reihen der sogenannten „Identitäten Bewegung“, „Pro-NRW“ und „Widerstand Ost-West“ wollen am Samstag den 18. Juni 2016 erneut mit einer angeblichen „Großdemonstration“ durch Bonn-Bad Godesberg marschieren. Was den Nazis vor wenigen Wochen mit ein paar Dutzend Beteiligten nur kläglich-provokant gelang und den Abscheu vieler BürgerInnen hervorrief, soll unter anderem Etikett neu aufgelegt werden: Der tragische Tod von Niklas K. wird zum Anlass genommen, um ausländerfeindliche Hetze zu verbreiten. „Gegen die ausufernde Jugendgewalt zumeist mit Migrationshintergrund“ ist das Motto der Neonazis. Dabei verschweigen die Organisatoren, dass gerade rassistische Gewalttaten im vergangenen Jahr um 40% zugenommen haben, mehr als 50 davon gibt es jeden Tag! Das ist die ausufernde Gewalt, die uns Sorgen machen sollte und Sorgen macht!

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Sprachgebrauch ist frei

Sofie Lehmann

(von Sofie Lehmann): Während einer Unterhaltung in einem Forum sagte ich einmal, mehr Scherzhaft:

„Pass bloß auf, Mädel.“
Da hatte ich aber in ein Wespennest gestochen, aber voll. Als Faschistin wurde ich bezeichnet, als Nazi, dass ich keine Ahnung hätte von Faschismus usw..

Ich war geschockt, meinte ich doch einen harmlosen Begriff benutzt zu haben. Da wurde mir aber nachdrücklich erklärt, die Nazis hätten das Wort beim Namen „Bund Deutscher Mädel“ benutzt und es wäre deshalb ein Naziwort, ein faschistischer Begriff.
Sie hatten damit aus ihrer Sicht einen guten Angriffsgrund, mobbten sie mich doch schon seit Jahren. Der Ethymologische Duden sagt dazu auf Seite 432, 2. Absatz rechts: Mädel: Das Wort, das vom Oberd. ausgehend gemeinsprachliche Geltung erlangte und die längere Form „Mägdlein“ zurückgedrängt hat, ist – wie auch Mädchen (s.d.)- Verkleinerungsbildung zu >Magd.

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