Siegtalstrecke ausbauen, Kapazität erweitern, Lärmschutz nicht vernachlässigen

Regionalbahn RB23 Köln

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Schon im Mai 2015 hat sich die Kreistagsfraktion der Linken für den Ausbau der Siegtalstrecke ausgesprochen, vorausgesetzt es werde gleichzeitig ein durchgängiger und effektiver Schallschutz etabliert. Nun wurde ein Katalog mit konkreten Forderungen erstellt.

Dazu Michael Otter, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis: „Als langjähriger Nutzer der Siegtalstrecke kenne ich die Probleme. Ständig überfüllte Züge, die Kapazität ist einfach nicht ausreichend. Auf der anderen Seite sind die Belange der Anwohner zu beachten. Darum ist es uns wichtig, dass alle Möglichkeiten genutzt werden, um Belastungen für die Anwohner zu vermeiden.  Werden die vorhandenen technischen Möglichkeiten genutzt, so ließen sich die Lärmemissionen im Vergleich zu heute voraussichtlich sogar reduzieren, trotz höherer Zugfrequenz.“

Frank Kemper, Kreistagsabgeordneter der Linken dazu: „Wir stehen dem Ausbau positiv gegenüber, weil wir damit die Chance haben die ÖPNV-Anbindung des östlichen Rhein-Sieg-Kreises zu verbessern. Neben den Anforderungen an den Lärmschutz müssen wir jedoch auch darauf achten, dass vorhandene Unterführungen erweitert, und neue geschaffen werden, damit es auf den querenden Strassenverbindungen nicht zu Behinderungen kommt.“
Unter welchen Voraussetzungen die Linken sich einen Ausbau vorstellen können haben diese in der folgenden Austellung festgehalten.
Forderungen von DIE LINKE Rhein-Sieg für den Ausbau der Siegtalstrecke:
Schallschutz
Flüsterschienen (durchgängig)
Flüsterräder
Geräuscharme Bremsen
Schallschutzwände (transparent)
Unterführungen

Im gesamten Streckenverlauf müssen Unterführungen für die querenden Bundes-, Land-, Kreis-, und Gemeindestraßen geschaffen oder erweitert werden. Engstellen, die den Verkehr nur in eine Richtung zulassen sind zu erweitern.

Desweiteren müssen Möglichkeiten geschaffen werden, damit ein gefahrloser Wildwechsel möglich ist.