LINKE sorgt für friedenspolitische Veranstaltung im nächsten Jahr

Plakat Frieden von DIE LINKE

Plakat Frieden von DIE LINKE

,,Das weiche Wasser bricht den Stein“, so singen die Bots in ihrem Kulthit ,,Das weiche Wasser“. Ähnlich wie das besungene weiche Wasser hat auch die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Troisdorf mit Vehemenz dafür gesorgt, dass Bürgermeister Jablonski seinen Pflichten als ,,Mayor for peace“ (zu deutsch: Bürgermeister für den Frieden) nachkommt. Denn obwohl die Stadt Troisdorf schon seit geraumer Zeit Mitglied bei Mayors for peace (einer Organisation von Städten, die sich für Frieden und das Verbot von Atomwaffen einsetzt) ist, gab es seitens der Stadt nur wenig Bestrebungen, diese Mitgliedschaft auch mit Leben zu füllen. DIE LINKE wollte das nicht länger hinnehmen und stellte bereits im Mai diesen Jahres einen Antrag, in dem die Stadt aufgerufen wurde, sich an der Ausstellung zum Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki zu beteiligen. Dieser Antrag fand nun im Ausschuss für Kultur und Städtepartnerschaft die Zustimmung der anderen Parteien.


Dazu Kashif Shaik, Sachkundiger Bürger im Ausschuss für Kultur und Städtepartnerschaft: ,,Ich freue mich sehr, dass die Stadt sich nun endlich ihrer Verantwortung als Mitgliedsstadt der Organisation Mayors for Peace bewusst wird. Das Bekenntnis zum Ziel der Mayors for Peace, eine atomwaffenfreie Welt bis zum Jahr 2020 zu schaffen, ist in Zeiten immer größer werdender innen- und außenpolitischer Spannungen ein wichtiges Signal. Sehr bedauernswert ist aber, dass es erst solange gebraucht hat, bis die Stadt Troisdorf endlich die Mayors for Peace unterstützt. Für uns als LINKE kann es deshalb nur Ansporn sein, dass aus der einmaligen Veranstaltung ein regelmäßig wiederkehrendes Event wird. Auch bei dem kürzlichen Beitritt zur Städtekoalition gegen Rassismus werden wir dafür sorgen, dass die Mitgliedschaft nicht nur auf dem Papier existiert, sondern auch mit Leben gefüllt wird.“