Keine Handhabe gegen Mädchengymnasium

St. Theresien – Gymnasium, Bild by DIE LINKE OV Berggemeinden

Im Februar hat die Fraktion DIE LINKE im Rat der Gemeinde Ruppichteroth einen Artikel zum Sankt Theresiengymasium in Schönenberg veröffentlicht (siehe www.Ratsblatt.de). Grund für den Artikel waren Zweifel an der Verfassungstreue des Schulträgers, der Priesterbruderschaft St. Pius X. Gleichzeitig wurden auch Landtagsabgeordnete aller Parteien ngeschrieben, und um Prüfung der Landeszuwendungen an das Mädchengymnasium gebeten. Auch an das Erzbistum Köln wurde ein entsprechendes Schreiben versendet. Mittlerweile liegen Antworten vor.

Die CDU Abgeordnete Andrea Milz sah keinerlei Anlass um tätig zu werden. Monika Pieper, Landtagsabgeordnete der Piraten, teilte unsere Auffassung, und ließ
die Angelegenheit prüfen. Nach Abschluss der Prüfung hat sie uns mitgeteilt, dass es
keine Handhabe gegen die Bezuschussung der Schule gebe. Dirk Schlömer, der direkt
gewählte SPD Abgeordnete unseres Wahlkreises antwortete gar nicht, genauso
wie Ingola Stefanie Schmitz, MdL der FDP.

Zwischenzeitlich gab es auch ein Treffen zwischen Dr. Johannes Laas (Schulleiter),
Schwester Maria Magdalena Metz (Gesamtleiterin) und dem Fraktionsvorsitzenden der Linken im Rat der Gemeinde Ruppichteroth Frank Kemper.

Das Treffen fand in freundlicher Atmosphäre statt. Herr Dr. Laas teilte mit,
dass Passagen auf der Webseite der Piusbruderschaft, die DIE LINKE
besonders beanstandet hatte, überarbeitet werden. Frank Kemper machte deutlich,
dass damit zwar nicht alle Vorbehalte ausgeräumt seien, aber immerhin sei
Bewegung erkennbar. Gegen die Ansiedlung eines Klosters mit Grundschule
und Kindergarten in Ruppichteroth-Bröleck werde DIE LINKE dennoch agieren.
Zukünftig will DIE LINKE jedoch eigene Pressemeldungen, die im Zusammenhang
mit der Piusbuderschaft stehen, zeitgleich an die Schulleitung versenden, damit diese
ggfls. reagieren kann.