Jetzt erst recht! Für eine starke Linke im NRW-Landtag

„Die Linke in Schleswig-Holstein konnte im Vergleich zu der vergangenen Landtagswahl zulegen. Trotzdem hat es am Ende für einen Einzug in das dortige Landesparlament nicht gereicht. Dies, obwohl Die Linke einen engagierten Wahlkampf geführt und den Kampf gegen Niedriglohn und prekäre Arbeit, die in Schleswig Holstein weit überdurchschnittlich sind, zum politischen Schwerpunkt gemacht hat“, erklärt Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer der NRW-Linken.

„Auf die politische Ausgangslage in NRW hat die Wahl in Schleswig-Holstein indes nur sehr begrenzt Auswirkung. So liegt die NRW-Linke bei den Umfragen aller Meinungsforschungsinstitute seit geraumer Zeit bei Werten zwischen 5 und 8 Prozent. Trotzdem verstehen wir den Wahlausgang im Norden als Ansporn und werden unsere Aktivitäten in NRW noch weiter verstärken. Klar ist, im Landtag von Nordrhein-Westfalen wird eine starke Stimme für soziale Gerechtigkeit dringend gebraucht. Nur Die Linke kämpft entschlossen gegen Armut und Kinderarmut, für gebührenfreie Kitas, gute Versorgung und gute Arbeit in Krankenhaus und Pflege, für soziale Ökologie, gute Mobilität und bezahlbaren Wohnraum im Land“, so Wagner weiter.

„Das heutige Wahlergebnis wird auch der SPD und den Grünen hier in NRW zu denken geben. Wer am 14. Mai jedoch eine echte soziale Politik ermöglichen will, darf nicht dem hektischen Orientierungswechsel der Grünen Glauben schenken und muss nächsten Sonntag mit beiden Stimmen Die Linke wählen“, so Wagner abschließend.

2 Gedanken zu „Jetzt erst recht! Für eine starke Linke im NRW-Landtag

  1. Ja, es ist traurig, dass ein Engagement für Gutes nicht honoriert wird. Wir leben halt im Mäuseland, da sind Offenlegungen von Missständen oder gar Fragen schon Verrat. Hier die Geschichte:Das Mäuseland
    Dies ist die Geschichte von Mäuseland. Mäuseland war ein Ort, an dem all die kleinen Mäuse lebten und spielten, geboren wurden und starben. Sie lebten eigentlich ganz so, wie du und ich.
    Sie hatten sogar ein Parlament. Und alle vier Jahre gab es eine Wahl. Sie gingen an die Urnen und gaben ihre Stimmen ab. Ganz so, wie du und ich. Bei jeder Wahl gingen also all die kleinen Mäuse zahlreich an die Wahlurnen und wählten eine Regierung. Eine Regierung von großen, fetten, schwarzen Katzen.
    Jetzt mögt ihr denken, daß es seltsam sei, wenn Mäuse sich Katzen als Regierung wählen, aber betrachtet nur einmal die Geschichte Kanadas der letzten 90 Jahre, und ihr werdet vielleicht erkennen, daß sie nicht viel dümmer waren als wir.
    Ich will gar nichts gegen die Katzen sagen. Das waren nette Leute. Sie führten die Regierungsgeschäfte mit Würde. Sie machten gute Gesetze – das heißt, gut für Katzen. Aber waren die Gesetze auch sehr gut für Katzen, so waren sie doch eher schlecht für die Mäuse. Eines der Gesetze besagte, daß ein Mäuseloch groß genug für eine Katzenpfote sein mußte. Ein anderes legte Geschwindigkeitsbegrenzungen für den Lauf der Mäuse fest, so daß eine Katze sich für ihr Frühstück nicht allzusehr anstrengen mußte.
    All die Gesetze waren gute Gesetze. Für Katzen. Aber Ach! Wie hart waren sie zu den Mäusen! Das Leben wurde schwerer und schwerer. Als die Mäuse es nicht länger ertragen konnten, beschlossen sie, etwas zu unternehmen. Also zogen sie in großer Zahl zu den Wahlen. Sie wählten die schwarzen Katzen ab. Stattdessen wählten sie die weißen Katzen in die Regierung.
    Die weißen Katzen hatten eine großartige Kampagne geführt. Sie sagten „Was in Mäuseland fehlt, sind politische Visionen!“ Sie sagten „Das Problem in Mäuseland sind diese runden Mäuselöcher die wir hier haben. Wenn ihr uns wählt, werden wir rechteckige Mäuselöcher einführen.“
    Und das taten sie. Und die rechteckigen Mäuselöcher waren doppelt so groß, wie die runden. Nun konnte eine Katze mit beiden Pfoten hineinlangen. Das Leben wurde schwerer als je zuvor. Als sie es nicht mehr ertrugen, wählten sie die weißen Katzen ab und setzten die schwarzen Katzen wieder ein. Dann wählten sie wieder die weißen Katzen, dann wieder die schwarzen. Sie versuchten es mit zur Hälfte schwarzen und weißen Katzen. Das nannten sie Große Koalition. Sie wählten sogar eine Regierung aus gepunkteten Katzen: Das waren Katzen, die versuchten wie Mäuse zu klingen, doch sie ernährten sich genauso wie die anderen Katzen.
    Seht ihr, Freunde, das Problem hatte nichts mit der Farbe der Katzen zu tun. Das Problem war, daß es Katzen waren! Und weil es Katzen waren, kümmerten sie sich natürlich um die Interessen der Katzen, statt um die der Mäuse.
    Schließlich jedoch, war da eine kleine Maus, die hatte eine Idee. Und sie wandte sich an ihre Artgenossen und sprach „Schaut Freunde! Warum wählen wir immer wieder eine Regierung, die nur aus Katzen besteht? Warum wählen wir nicht stattdessen eine Regierung aus Mäusen?“ „Oh!“ riefen die Mäuse erschreckt, „Er ist ein Kommunist! Sperrt ihn ein!“
    Und so sperrten sie ihn ins Gefängnis.
    Aber ich will euch daran erinnern: Daß man eine Maus oder einen Menschen einsperren kann, eine Idee aber nicht!
    Tommy Douglas (1904 -1986) New Democratic Party of Canada
    Die Zuschauer der CBC wählten Douglas am 5. April 2004 in der Fernsehsendung The Greatest Canadian zum bedeutendsten aller Kanadier.

  2. Ich finde das dieser Vergleich richtig ist.Die Linke sollte ihn veröffenlichen. Mit freundlichem Gruss. Alfons KorellA

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