Fraktion DIE LINKE Rhein-Sieg und Gruppe FUW/Piraten befürchten, dass die Region zum Verlierer bei der Verteilung von Arbeitsplätzen des Bundes wird

Michael Otter
Michael Otter

Die Fraktion DIE LINKE Rhein-Sieg und die Gruppe FUW/Piraten fordern den Landrat Sebastian Schuster auf, sich für die Interessen des Rhein-Sieg-Kreises in Berlin einzusetzen.
Hintergrund ist einerseits der wachsende Abzug von Regierungsarbeitsplätzen in Bonn und im Umland sowie andererseits die aktuelle Diskussion um die bevorzugte Ansiedlung von neu geschaffenen Arbeitsplätzen des Bundes in den Kohlerevieren und generell in Ostdeutschland.

Schon jetzt wandern immer mehr von den ursprünglich garantierten 50 % Regierungsarbeitsplätzen von Bonn nach Berlin (2016 waren es nur noch 37 %) ab.

Dazu der Fraktionsvorsitzende Michael Otter: „Der Wunsch der ostdeutschen Ministerpräsidenten und der von der Umstrukturierung gebeutelten Kohleregion ein größes Stück vom Kuchen der neu geschaffenen Arbeitsplätze zu bekommen darf nicht auf Kosten unserer Region gehen. Es besteht die Gefahr, dass der bisherige Ausgleich durch neu geschaffene Arbeitsplätze ins Stocken gerät, während der Umzug weiterer Regierungsarbeitsplätze nach Berlin weitergeht.“

Die Fraktion DIE LINKE Rhein-Sieg und die Gruppe FUW/Piraten hat zur aktuellen Situation eine Anfrage bei der Kreisverwaltung gestellt.